(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Universitätsklinikum Freiburg
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Das Zentrum für Kinderschutz und Frühe Hilfen am Universitätsklinikum Freiburg hat im vergangenen Jahr 886 Kinder und ihre Familien begleitet. Seit 15 Jahren unterstützt die Einrichtung Kinder, Jugendliche und Familien bei Belastungen sowie bei Verdacht auf Vernachlässigung, Misshandlung oder sexualisierte Gewalt.
Das Zentrum ist seit 2011 direkt in die Kinder- und Jugendmedizin vom Universitätsklinikum eingebunden. Dort arbeiten Ärzte, Pflegefachkräfte, Psychologen und Sozialarbeiter zusammen. Das Team kooperiert außerdem mit niedergelassenen Kinderärzten, Beratungsstellen und der Kinder- und Jugendhilfe.
Ein Teil der Arbeit sind die Frühen Hilfen. Eltern von Säuglingen und Kleinkindern erhalten dort Beratung zur Entwicklung ihrer Kinder, zum Bindungsaufbau und in belastenden Situationen. Bei Bedarf vermittelt das Zentrum weitere Unterstützung am Wohnort.
In der Kinderschutzambulanz werden zudem mögliche Kindeswohlgefährdungen untersucht. Von den dort 2025 untersuchten Kindern kamen nach Angaben vom Universitätsklinikum 36 Prozent wegen des Verdachts auf körperliche Gewalt, 23 Prozent wegen des Verdachts auf sexualisierte Gewalt und 19 Prozent wegen des Verdachts auf Vernachlässigung.
Zum 15-jährigen Bestehen findet am Freitag, 25. September, ein nicht öffentliches Fachsymposium statt. Fachleute aus Medizin, Rechtsmedizin, forensischer Toxikologie, Kriminalpolizei und Jugendhilfe beschäftigen sich dabei mit aktuellen Fragen vom Kinderschutz. Unter anderem geht es um den Nachweis von Drogen und neuen psychoaktiven Substanzen sowie um kindgerechte Untersuchungen zwischen medizinischer Versorgung und forensischer Beweissicherung.






