Wie will ich einmal sterben und wer soll entscheiden, wenn ich es selbst nicht mehr kann? Mit diesen Fragen beschäftigt sich am Mittwoch, 23. September, ein öffentliches Programm zur Palliativmedizin in Freiburg. Auf dem Augustinerplatz und im Historischen Kaufhaus können Interessierte kostenlos mit Fachleuten über schwere Krankheit, Sterben, Tod und Trauer sprechen.

Von 15 bis 19 Uhr findet auf dem Augustinerplatz der Begegnungstag „Leben, Sterben und alles dazwischen“ statt. Dort können Besucher Fragen stellen und verschiedene Unterstützungsangebote kennenlernen.

Mit dabei sind unter anderem die Klinik für Palliativmedizin und das Kinder-Palliativ-Team vom Universitätsklinikum Freiburg. Auch das Angebot „Tigerherz… wenn Eltern Krebs haben“ der Psychosozialen Krebsberatung am Tumorzentrum Freiburg stellt seine Arbeit vor. Für den Begegnungstag ist keine Anmeldung erforderlich.

Bürgerforum fragt: „Wie will ich einmal sterben?“

Am Abend geht es im Historischen Kaufhaus weiter. Von 20 bis 21.30 Uhr lädt das Bürgerforum „Wie will ich einmal sterben?“ zur Auseinandersetzung mit der letzten Lebensphase ein.

In Impulsen, Gesprächen und einer Podiumsdiskussion geht es unter anderem darum, was Menschen am Lebensende wichtig ist und wer Entscheidungen treffen soll, wenn Betroffene dazu nicht mehr selbst in der Lage sind. Die Teilnahme ist kostenlos, für das Bürgerforum ist allerdings eine vorherige Online-Anmeldung erforderlich.

Die Veranstaltungen gehören zum öffentlichen Begleitprogramm vom 16. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin. Nach Angaben vom Universitätsklinikum soll dabei auch vermittelt werden, dass Palliativmedizin nicht ausschließlich die letzten Lebenstage betrifft. Sie kann bereits bei einer unheilbaren Erkrankung dabei helfen, Beschwerden zu lindern und die Bedürfnisse der Patienten und ihrer Angehörigen in den Mittelpunkt zu stellen.

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