Ein deutlich alkoholisierter Lkw-Fahrer ist nach einer auffälligen Fahrt auf der A5 bei Freiburg gestoppt und inzwischen verurteilt worden. Ein Atemalkoholtest ergab laut Polizei rund 2,2 Promille. Das Amtsgericht Freiburg verhängte eine Geldstrafe und ein einjähriges Fahrverbot für Deutschland.
Ein Verkehrsteilnehmer hatte den Sattelzug am Samstagnachmittag, 29. August, gegen 15 Uhr auf der A5 beobachtet und den Polizeinotruf verständigt. Der 40-Tonner sei teilweise in Schlangenlinien gefahren und dabei wiederholt auf die linke Fahrspur und den Standstreifen geraten.
Bis zum Eintreffen der Polizei folgte der Zeuge dem Lastwagen und sicherte ihn nach Angaben vom Polizeipräsidium Freiburg von hinten mit eingeschalteter Warnblinkanlage ab. Der Lkw verließ die Autobahn an der Anschlussstelle Freiburg-Mitte und fuhr in Richtung Freiburg weiter.
Eine Polizeistreife stoppte den Sattelzug schließlich auf der B31 kurz vor dem Freiburger Stadtgebiet. Bei der Kontrolle zeigte der Fahrer laut Polizei deutliche Anzeichen einer Alkoholisierung und starke Ausfallerscheinungen.
Der Mann kam zur Ausnüchterung in Polizeigewahrsam. Auf Antrag von der Staatsanwaltschaft Freiburg erließ das Amtsgericht noch am selben Tag einen Haftbefehl im beschleunigten Verfahren.
Am 1. September verurteilte das Amtsgericht Freiburg den Fahrer zu einer Geldstrafe. Zusätzlich darf er für ein Jahr in Deutschland kein Fahrzeug führen. Zur Höhe der Geldstrafe machte die Polizei keine Angaben.
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