(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Badenova
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Trotz der anhaltenden Hitze und Trockenheit bleibt die Trinkwasserversorgung in Freiburg nach Angaben von Badenova Netze derzeit gesichert. Während einzelne Kommunen im Hochschwarzwald bereits unter sinkenden Quellschüttungen leiden, steht der Freiburger Bevölkerung weiterhin ausreichend Trinkwasser zur Verfügung.
Freiburg wird über die Wasserwerke Hausen und Ebnet versorgt. Das Trinkwasser stammt aus den großen Grundwasservorkommen der Rheinebene. Diese gelten als ausreichend, um die Versorgung auch während längerer Trockenphasen sicherzustellen.
Allerdings macht sich die Hitze auch in Freiburg bemerkbar. Der Wasserverbrauch ist derzeit außergewöhnlich hoch. Vor allem an heißen Tagen werden große Mengen Trinkwasser unter anderem für Gartenbewässerung oder das Befüllen von Pools genutzt.
„Freiburg hat aktuell noch kein Problem in der Trinkwasserversorgung. Das Grundwasserreservoir in der Rheinebene bietet genug Wasser. Gleichzeitig beanspruchen die sehr hohen Tagesabgaben die Infrastruktur. Wenn über längere Zeit sehr viele Menschen gleichzeitig große Mengen Wasser nutzen, geraten Pumpen, Leitungen und Speicherbehälter an ihre Grenzen“, erklärt Simon Herrmann, Leiter Wasser/Abwasser bei Badenova Netze.
Die aktuelle Situation unterscheide sich deutlich von der in einzelnen Hochschwarzwald-Gemeinden. Dort erfolgt die Versorgung häufig über Quellen, deren Schüttung wegen der anhaltenden Trockenheit deutlich zurückgeht. Dadurch können regional Engpässe entstehen.
BreisgauLIVE hat bereits ausführlich über die angespannte Lage in mehreren Kommunen des Hochschwarzwalds berichtet. Dort bereiten sich Wasserversorger bereits auf mögliche Notfallmaßnahmen wie die Einspeisung von Trinkwasser per Tankfahrzeug in bestehende Hochbehälter vor.
Nach Angaben von Badenova Netze bewegen sich die Grundwasserstände im Raum Freiburg zwar saisonbedingt auf einem niedrigen Niveau, die Versorgung sei dadurch derzeit aber nicht gefährdet. Die weitere Entwicklung hänge maßgeblich davon ab, ob in den kommenden Wochen ausreichend Niederschläge fallen.
Langfristig sieht das Unternehmen die Folgen des Klimawandels als wachsende Herausforderung für die Wasserversorgung. Deshalb werde die Infrastruktur kontinuierlich weiterentwickelt und auf längere Trockenphasen vorbereitet.
Unabhängig von der aktuellen Lage appelliert Badenova Netze an die Bevölkerung, verantwortungsvoll mit Trinkwasser umzugehen. Gerade in längeren Hitze- und Trockenperioden könne ein bewusster Verbrauch dazu beitragen, die Wasserversorgung langfristig nachhaltig zu sichern.







