(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: DRK Kreisverband Emmendingen e.V.
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Wenn auf dem Schulhof jemand hinfällt oder Trost braucht, sind an der Grundschule am Erle in Endingen künftig die Juniorhelfer zur Stelle. Die Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung für ihre Mitschüler – und wurden jetzt mit einem neuen Ersthelferrucksack ausgestattet.
Seit Beginn vom Schuljahr wurden die Kinder aus den dritten Klassen zu Juniorhelferinnen und Juniorhelfern ausgebildet. Immer vier Kinder sind gemeinsam im Einsatz und kümmern sich in den Pausen um kleinere Verletzungen oder unterstützen andere Kinder, wenn Hilfe gebraucht wird.
Das Projekt wurde von Lehrerin Dajana Schulenburg an der Schule eingeführt. Schulleiterin Maria Anna Eschbach lobte das Engagement der jungen Helferinnen und Helfer: Eine Schule, in der sich Kinder um Kinder kümmern, sei ein wichtiger Beitrag für das Miteinander. In den kommenden Jahren soll das Projekt weiter wachsen, indem jedes Schuljahr neue Drittklässler ausgebildet werden.
Unterstützt wird das Projekt vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Kreisverband Emmendingen. Auch Franzi Stövhase, Koordinatorin für den Schulsanitätsdienst, begleitet die Ausbildung. Viele der Juniorhelfer engagieren sich bereits im Jugendrotkreuz und bringen ihre Erfahrungen in den Schulalltag ein.
Mit dem neuen Ersthelferrucksack, den Stephanie Schönstein von der Krankenkasse BARMER übergab, sind die Kinder künftig gut ausgerüstet. Dabei geht es laut Schule nicht nur um Pflaster und Verbände, sondern auch darum, Verantwortung zu übernehmen, Empathie zu zeigen und anderen Kindern in schwierigen Situationen zur Seite zu stehen.
Bild: DRK Kreisverband Emmendingen e.V.






