(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein
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Nach mehreren Taschendiebstählen am Hauptbahnhof Freiburg hat die Bundespolizei drei mutmaßliche Täterinnen festgenommen. Die Frauen sollen gezielt das Gedränge beim Einstieg in Züge ausgenutzt haben, um Reisende zu bestehlen.

Nach Angaben der Bundespolizei ereigneten sich die Taten am Freitag, 24. Juli. Die drei Frauen sollen in mindestens drei Fällen Geldbörsen und andere Wertgegenstände entwendet haben.

Durch die Auswertung von Videoaufnahmen konnten die Tatverdächtigen identifiziert werden. Zivilfahnder der Bundespolizei nahmen die 20, 30 und 39 Jahre alten bosnisch-herzegowinischen Staatsangehörigen am Samstag, 25. Juli, vorläufig fest.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Freiburg ordnete das Amtsgericht Freiburg noch am selben Tag gegen alle drei Frauen Untersuchungshaft an.

Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts vom Bandendiebstahl sowie wegen eines besonders schweren Falls von Diebstahl. Außerdem wird gegen die Beschuldigten wegen des Verdachts eines unerlaubten Aufenthalts in Deutschland ermittelt.

Die Bundespolizei rät Reisenden, Wertsachen möglichst nah am Körper und in verschlossenen Innentaschen aufzubewahren. Handtaschen sollten mit der Verschlussseite zum Körper getragen und Gepäck niemals unbeaufsichtigt gelassen werden. Wer Opfer von einem Taschendiebstahl wird oder verdächtige Beobachtungen macht, sollte die Polizei möglichst schnell informieren.

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