(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Freiburg (Beschlussvorlage G-26/114
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Kunst soll den neuen Stadtteil Dietenbach in Freiburg von Beginn an mitprägen. Für Arbeiten auf vier Quartiersplätzen und an zwei wichtigen Eingängen stehen insgesamt eine Million Euro bereit.
Der Gemeinderat soll das Konzept am Dienstag, 28. Juli, beschließen. Ziel sind Kunstwerke, die den einzelnen Quartieren ein eigenes Gesicht geben, Orientierung schaffen und zu Begegnungen oder Diskussionen anregen.
In Dietenbach entstehen rund 7.000 Wohnungen für etwa 16.000 Menschen. Der neue Stadtteil wird in fünf Quartiere gegliedert. Vier Quartiersplätze sind als Hauptstandorte für Kunst vorgesehen. Der zentrale Marktplatz in der Stadtteilmitte wird dagegen über einen eigenen Freiraumwettbewerb gestaltet, bei dem Kunst direkt in die Planung einbezogen wird.
Als zwei weitere Standorte sind das Schalthaus am Eingang zum Rieselfeld und die Stadtbahnhaltestelle am nördlichen Eingang von Dietenbach vorgesehen. Diese Orte sollen wegen ihrer besonderen Lage ebenfalls künstlerisch gestaltet werden.
Für die vier Quartiersplätze plant die Stadt jeweils zweistufige und anonyme Wettbewerbe. Eine Fachjury wählt zunächst rund fünf Entwürfe aus. Über die überarbeiteten Vorschläge entscheidet anschließend ein Preisgericht mit Fachleuten, Mitgliedern vom Gemeinderat und Vertretern von der Verwaltung.
Auch die späteren Bewohner sollen mitreden. Vor jedem Wettbewerb ist eine Beteiligungswerkstatt geplant. Die dort gesammelten Wünsche und Ideen sollen in die Aufgabenstellung für die Künstler einfließen.
Die Kunstwerke sollen einen Bezug zum jeweiligen Quartier und seinem Alltag herstellen. Als mögliche Themen nennt die Stadt Begegnung, soziale Gerechtigkeit und den klimafreundlichen Umbau von Städten. Gleichzeitig sollen die Arbeiten die Aufenthaltsqualität verbessern und einen hohen Wiedererkennungswert besitzen.
Das Gesamtbudget wird zu gleichen Teilen auf die vier Quartiersplätze verteilt. Zehn Prozent der Mittel sind für die beiden kleineren Standorte vorgesehen.
Die ersten Kunstwerke auf einem Quartiersplatz sollen ab 2030 entstehen. Die Gestaltung vom Schalthaus und von der Stadtbahnhaltestelle könnte bereits früher umgesetzt werden.








