(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Parents for Future Freiburg
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Angesichts steigender Temperaturen fordert die Initiative Parents for Future Freiburg deutlich mehr Maßnahmen gegen die Folgen des Klimawandels. Nach Ansicht der Gruppe reichen die bisherigen Hitzeschutzmaßnahmen der Stadt nicht aus.
In einer Stellungnahme bezieht sich die Initiative auf die aktuelle Diskussion im Freiburger Gemeinderat und unterstützt die Forderung mehrerer Fraktionen nach einer umfassenden Hitzeschutzstrategie. Statt einzelner Projekte brauche es ein Gesamtkonzept mit konsequenter Begrünung, mehr Bäumen, verschatteten Straßen sowie Dach- und Fassadenbegrünung.
Kritisch sehen die Klimaschützer einzelne sogenannte Leuchtturmprojekte wie den Vernebler im Colombipark. Dieser komme nach ihrer Einschätzung vor allem Touristinnen und Touristen zugute, während stark von Hitze betroffene Stadtteile mehr Unterstützung benötigten.
Als Vorbilder nennt die Initiative unter anderem Wien mit flächendeckenden Vernebelungsanlagen und Paris mit umfangreichen Begrünungsmaßnahmen. Erfolgreiche Konzepte anderer Städte sollten nach Ansicht von Parents for Future möglichst ohne langwierige Prüfungen übernommen werden.
Zudem verweist die Initiative auf bestehende Vorschläge lokaler Umweltgruppen, etwa das Schwammstadt-Prinzip von regioWASSER e.V., und fordert eine stärkere Zusammenarbeit mit Bürgervereinen und Stadtteilbüros.
Neben konkreten Maßnahmen zum Hitzeschutz verlangt Parents for Future auch mehr Transparenz. Die Stadt solle alle Maßnahmen zum Hitzeschutz und zur CO₂-Reduktion monatlich auf ihrer Internetseite sowie in den Rathäusern veröffentlichen.








