(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Landratsamt Emmendingen
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Das Kreiskrankenhaus Emmendingen kann den nächsten großen Modernisierungsschritt vorbereiten. Das Land Baden-Württemberg stellt dafür 4,5 Millionen Euro zur Verfügung. Mit dem Geld werden die Planungen für das sogenannte Maßnahmenpaket 3 finanziert.
Sozialminister Oliver Hildenbrand überreichte den symbolischen Förderbescheid im Kreiskrankenhaus. Die Landesmittel ermöglichen die Planung des nächsten Bauabschnitts und decken die ersten vier Planungsphasen bis zur Genehmigungsplanung ab.
Im Mittelpunkt steht die umfassende Modernisierung vom bestehenden Bettenhaus. Die bisherigen Drei-Bett-Zimmer sollen in moderne Ein- und Zwei-Bett-Zimmer mit eigenen Badezimmern umgebaut werden. Außerdem sind eine neue Endoskopie-Abteilung mit drei Untersuchungsräumen, zwei neue ambulante Operationssäle, eine energetische Sanierung der Fassade sowie weitere Maßnahmen unter anderem beim Brandschutz vorgesehen.
Landrat Hanno Hurth bezeichnete die Förderentscheidung als wichtiges Signal für den Klinikstandort Emmendingen. Auch die Krankenhausleitung sieht in der Förderung einen entscheidenden Meilenstein für die langfristige Weiterentwicklung des Hauses.
Das Kreiskrankenhaus befindet sich bereits seit mehreren Jahren im Umbau. Im vorherigen Bauabschnitt entstanden unter anderem fünf neue Operationssäle, ein neuer Haupteingang sowie weitere Funktionsbereiche. Eine neue Zentrale Notaufnahme und eine Intermediate-Care-Station stehen nach Angaben vom Krankenhaus kurz vor der Fertigstellung.
Die Förderung erfolgt über das Jahreskrankenhausbauprogramm 2026 vom Land Baden-Württemberg. Über die Finanzierung des eigentlichen Bauprojekts wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.
Bild: Katharina Schwitzer, Landratsamt Emmendingen








