(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Ministerium für Kultus Baden-Württemberg
Musik als Brücke zwischen Deutschland, Frankreich und Europa: Baden-Württemberg möchte die deutsch-französische Freundschaft künftig jedes Jahr hörbar machen. Schulen und Kitas im Land sind eingeladen, sich ab 2027 an der Fête de la Musique zu beteiligen.
Den Startschuss dafür gaben Kultusminister Andreas Jung, die Vorsitzende der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung Brigitte Klinkert und der französische Generalkonsul Gaël de Maisonneuve mit der Unterzeichnung der sogenannten „Ruster Erklärung“ im Europa-Park.
Die Idee dahinter: Jedes Jahr zum Sommeranfang am 21. Juni sollen Kinder und Jugendliche gemeinsam musizieren und damit ein Zeichen für Europa, Verständigung und Freundschaft setzen.
„Wir wollen die Herzen der jungen Generation für Europa gewinnen“, sagte Kultusminister Andreas Jung. Gerade für Baden-Württemberg mit seiner langen Grenze zum Elsass habe die Partnerschaft mit Frankreich eine besondere Bedeutung.
Vorgaben, wie die Fête de la Musique gefeiert werden soll, gibt es bewusst nicht. Schulen, Kitas, Musikvereine, Musikschulen, Jugendorganisationen und Kommunen können eigene Ideen umsetzen. Das Land setzt dabei auf Kreativität vor Ort.
Die Fête de la Musique wurde ursprünglich in Frankreich ins Leben gerufen und wird inzwischen in mehr als 1.000 Städten weltweit gefeiert. Musikerinnen und Musiker treten dabei ohne Eintritt und ohne Gagen auf, um Menschen zusammenzubringen.
In Baden-Württemberg beteiligen sich bereits mehrere Städte an dem internationalen Netzwerk, darunter Freiburg, Karlsruhe, Heidelberg, Mannheim und Lörrach.
Unter dem Motto „Fête de la Musique – Mir feiern zämme!“ möchte das Kultusministerium künftig Projekte und Veranstaltungen landesweit bündeln und sichtbar machen.
Mit der Initiative soll die deutsch-französische Freundschaft an die nächste Generation weitergegeben werden – nicht nur als Teil der Geschichte, sondern als gemeinsames Zukunftsprojekt in Europa.





