(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Regierungspräsidium Freiburg
Auf Autofahrer im Hochschwarzwald kommen in den Sommerferien längere Umwege zu: Die B315 zwischen Bonndorf und Holzschlag wird über mehrere Wochen abschnittsweise vollständig gesperrt.
Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, beginnt die Sanierung am 27. Juli und dauert bis zum Ende der Sommerferien. Auf einer Länge von rund 7,5 Kilometern wird die Fahrbahn erneuert. Zusätzlich werden Bushaltestellen modernisiert, Gehwege saniert und eine beschädigte Böschung gesichert.
Der Verkehr wird während der Bauzeit großräumig über Rothaus, Schluchsee und Lenzkirch umgeleitet. Die ausgeschilderte Strecke führt über die L170, die B500, die L156 sowie die B317.
Die Arbeiten erfolgen in mehreren Abschnitten. Zunächst wird die Strecke vom Ortsausgang Bonndorf bis zur Abzweigung Richtung Schluchsee saniert. Danach folgt der Bereich bis zum Wanderparkplatz Lotenbachklamm. Anschließend wird die Bundesstraße für mehrere Wochen durch die Ortsteile Gündelwangen und Holzschlag unter Vollsperrung erneuert.
Für Anwohner und Betroffene bietet das Regierungspräsidium bereits am 24. Juni eine Informationsveranstaltung in der Stadthalle Bonndorf an. Dort sollen Fragen zu Zufahrten, Erreichbarkeit und Einschränkungen während der Bauzeit beantwortet werden.
Auch Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr sind geplant. Die Buslinie zwischen Lenzkirch und Bonndorf bleibt grundsätzlich bestehen. Die Haltestellen in Holzschlag und Gündelwangen können jedoch voraussichtlich ab dem 3. August bis zum Ende der Sommerferien nicht bedient werden.
Der beliebte Wanderparkplatz an der Lotenbachklamm wird während der gesamten Bauzeit gesperrt sein. Der Wanderbus für die Wutachschlucht fährt weitgehend regulär, lediglich die Verbindung zwischen Bonndorf und Schattenmühle entfällt vom 3. bis 7. August.
Mit den Arbeiten sollen neben der Fahrbahnsanierung auch sechs Bushaltestellen in Gündelwangen barrierefrei ausgebaut sowie Gehwege und Bordsteine erneuert werden.





