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(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Gemeinde Teningen (Drucksache 848/2026)

Die Zukunft vom Freizeitbad Teningen steht heute auf dem Prüfstand. Der Gemeinderat berät am Dienstag, 9. Juni 2026, über die langfristige Zukunft der Freizeiteinrichtung.

Nach Angaben der Verwaltung hat sich über Jahre ein erheblicher Sanierungsstau aufgebaut. Die Gemeinde steht deshalb vor einer Grundsatzentscheidung: Entweder soll eine neue, deutlich abgespeckte Sanierungsplanung erarbeitet werden, der Betrieb wird mit laufenden Unterhaltsmaßnahmen fortgeführt oder das Freizeitbad könnte nach der Saison 2026 geschlossen werden.

Eine bereits vorliegende Machbarkeitsstudie geht von Kosten zwischen zehn und zwölf Millionen Euro für eine umfassende Generalsanierung aus. Selbst bei möglichen Fördermitteln wäre der notwendige Eigenanteil für die Gemeinde nach Einschätzung der Verwaltung derzeit kaum finanzierbar.

Deshalb wird vorgeschlagen, künftig ein reduziertes Sanierungskonzept zu entwickeln. Dabei könnten Badeflächen, Attraktionen und Kapazitäten deutlich verkleinert werden, um die Investitions- und Folgekosten zu senken. Hintergrund ist auch ein neues Bundesförderprogramm für kommunale Schwimmbäder, das Zuschüsse von bis zu 55 Prozent ermöglichen könnte.

Sollte eine Generalsanierung nicht weiterverfolgt werden, bleiben laut Verwaltung nur zwei Alternativen: der Weiterbetrieb mit notwendigen Reparaturen bis zu einer späteren Schließung oder die Aufgabe des Freizeitbads bereits zum Ende der Saison 2026.

Das Freizeitbad wird seit 1978 betrieben. Die Gemeinde trägt dabei den Großteil der Unterhalts- und Sanierungskosten.

Am Mittwoch, den 10. Juni 2026, findet um 19 Uhr eine Bürgerversammlung zu diesem Thema in der Winzerhalle Köndringen statt.

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