(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Freiburg
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Die Stadt Freiburg und das Deutsche Rote Kreuz wollen Sprachbarrieren im Gesundheitswesen abbauen. Dafür wurden jetzt erstmals 50 Dolmetscherinnen und Dolmetscher speziell für Einsätze in Arztpraxen und Kliniken geschult.
Das Projekt „Dolmetschen im medizinischen Bereich“ lief laut Stadt Freiburg und DRK über elf Monate und wurde vom Land Baden-Württemberg gefördert. Ziel sei es, Menschen mit geringen Deutschkenntnissen einen besseren Zugang zur medizinischen Versorgung zu ermöglichen.
Die Teilnehmenden absolvierten insgesamt 40 Stunden Schulung und wurden auf schwierige Gesprächssituationen im medizinischen Alltag vorbereitet. Die Kurse fanden unter anderem im Rathaus im Stühlinger und beim DRK Freiburg statt.
Nach Angaben der Stadt entstand dabei gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Freiburg ein neues Netzwerk spezialisierter Dolmetscherinnen und Dolmetscher. Medizinische Einrichtungen sollen künftig zentral auf deren Unterstützung zugreifen können.
Die geschulten Kräfte decken insgesamt 30 Sprachen ab. Besonders häufig vertreten waren Russisch, Ukrainisch, Türkisch, Französisch und Arabisch. Aber auch Sprachen wie Tamil, Farsi, Georgisch oder Tigrinya gehören zum Angebot.
Die Stadt Freiburg und das DRK kündigten bereits weitere Schulungen an. Eine Anschlussförderung des Landes wurde nach eigenen Angaben bereits bewilligt. Geplant sind zusätzliche Fortbildungen unter anderem für die Bereiche Aidshilfe, Gynäkologie und Hospizarbeit.







