(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: DRK-Landesverband Badisches Rotes Kreuz
Mehr Sicherheit bei Notrufen – ein breites Bündnis fordert eine grundlegende Weiterentwicklung der Leitstellen in Baden-Württemberg.
Am Freitag, 24. April 2026, haben mehrere Organisationen ein gemeinsames Visionspapier vorgestellt. Ziel ist es, die Leitstellenstruktur im Land moderner, effizienter und krisenfester aufzustellen. Beteiligt sind unter anderem die DRK-Landesverbände, der Landesfeuerwehrverband, der Landkreistag und der Städtetag sowie mehrere Krankenkassen.
Nach Angaben der Beteiligten sollen die bestehenden Integrierten Leitstellen künftig stärker vernetzt werden. Geplant sind regionale Verbünde aus mehreren Leitstellen, die Technik, Personal und Infrastruktur gemeinsam nutzen. Dadurch könnten Notrufe flexibler angenommen und Einsätze schneller koordiniert werden.
Hintergrund sind steigende Anforderungen – etwa durch Fachkräftemangel, zunehmende Extremwetterlagen und wachsende Cyberbedrohungen. Gleichzeitig soll die lokale Verankerung erhalten bleiben, damit Städte und Landkreise im Ernstfall weiterhin handlungsfähig sind.
Das Bündnis sieht auch wirtschaftliche Vorteile: Investitionen könnten gebündelt und die Leitstellen schrittweise modernisiert werden. Gerade in Krisensituationen soll das System stabiler und widerstandsfähiger werden.
Mit dem Papier verbinden die Organisationen einen klaren Appell an die Landespolitik, die Weiterentwicklung aktiv zu begleiten und die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen.





