(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Theater Freiburg
Eine düstere Reise durch die deutsche Nachkriegsgeschichte kommt auf die Bühne: Das Theater Freiburg bringt eine neue Musiktheater-Inszenierung von „Europa“.
Am Sonntag, 26. April 2026, feiert das Stück im Großen Haus des Theater Freiburg Premiere. Die Inszenierung basiert auf dem Film Europa von Lars von Trier und wurde vom niederländischen Regisseur Mart van Berckel für die Bühne adaptiert.
Im Zentrum steht die Figur Leopold Kessler, der kurz nach dem Zweiten Weltkrieg nach Deutschland kommt und in einem Bahnunternehmen arbeitet. Laut Theater zeigt die Inszenierung, wie eine Gesellschaft versucht, die eigene Vergangenheit zu verdrängen, während sich persönliche Beziehungen und gesellschaftliche Abgründe immer stärker verflechten.
Musikalisch verbindet die Produktion unterschiedliche Epochen – von Komponisten wie Richard Wagner, Gustav Mahler und Richard Strauss bis hin zur modernen Avantgarde. Auf der Bühne wirken Ensemblemitglieder aus Schauspiel und Musiktheater gemeinsam mit.
Die Inszenierung versteht sich als intensive Auseinandersetzung mit Erinnerungskultur, Schuld und gesellschaftlicher Verdrängung – Themen, die auch heute noch aktuell sind.





