(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Rheinfelden (Baden) (Beschlussvorlagen 601/21/2026, 601/20/2026, 601/34/2025/1 und Anhänge)
Hitze, Starkregen und neue Risiken durch den Klimawandel: Rheinfelden stellt sich mit einem umfassenden Klimaanpassungskonzept neu auf. Die Stadt reagiert damit auf steigende Temperaturen und zunehmende Wetterextreme.
Am Donnerstag, 26. März 2026, entscheidet der Gemeinderat über den Start des Konzepts. Nach Angaben der Stadtverwaltung soll die Umsetzung zum 1. Juni 2026 beginnen.
Grundlage sind gesetzliche Vorgaben von Bund und Land, die Kommunen verpflichten, Strategien zur Anpassung an den Klimawandel zu entwickeln. Laut Stadt zeigen Analysen bereits deutlich steigende Temperaturen sowie häufigere Hitzeperioden und Starkregenereignisse.
Das Konzept umfasst unter anderem Maßnahmen wie die Begrünung von öffentlichen Flächen, bessere Hitzeschutzkonzepte für Gebäude sowie Notfallpläne bei Extremwetter. Auch Bildungsprojekte und die Zusammenarbeit mit Unternehmen sind vorgesehen.
Parallel hat die Stadt konkrete Maßnahmen priorisiert, darunter mehr Stadtgrün, klimaangepasste Gebäude und die Entwicklung von Hitze- und Starkregenplänen. Diese sollen teilweise bereits vor Fertigstellung des Gesamtkonzepts umgesetzt werden.
Die Kosten für das Projekt liegen bei rund 262.000 Euro. Nach Angaben der Verwaltung wird das Vorhaben vollständig gefördert – größtenteils durch Bundesmittel, der restliche Anteil durch das Land Baden-Württemberg.
Das fertige Klimaanpassungskonzept muss bis spätestens Mitte 2031 vorliegen.





