(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Erzdiözese Freiburg

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Seit Jahrzehnten hören Ehrenamtliche Menschen in Krisen zu – jetzt blickt die Telefonseelsorge Freiburg auf ein halbes Jahrhundert Arbeit zurück. Am Donnerstag, 19. März 2026, wurde das 50-jährige Bestehen vorgestellt.

Im Großraum Freiburg wenden sich laut Angaben der Einrichtung jedes Jahr tausende Menschen an die Telefonseelsorge. Allein im vergangenen Jahr wurden rund 15.600 Gespräche am Telefon geführt, dazu kamen über 1.200 Kontakte im Chat. Häufigste Themen sind Einsamkeit und Isolation, aber auch Ängste, Erkrankungen oder familiäre Probleme.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Suizidprävention. Nach Angaben der Leitung enthält etwa jedes neunte Gespräch entsprechende Aspekte. Die Gespräche werden anonym geführt und rund um die Uhr von knapp 100 Ehrenamtlichen betreut.

Seit der Gründung im Jahr 1976 hat sich das Angebot stark verändert. Neben dem klassischen Telefonkontakt gibt es inzwischen Online-Beratung und digitale Angebote wie eine App. Ziel ist es, mehr Menschen zu erreichen – auch jüngere Zielgruppen.

Mit einer Jubiläumskampagne will die Telefonseelsorge ihre Arbeit stärker in den Fokus rücken. Gleichzeitig wird an die Bedeutung persönlicher Gespräche erinnert, die trotz Digitalisierung weiterhin im Mittelpunkt stehen.

Zum Jubiläum sind mehrere Veranstaltungen geplant, darunter ein öffentlicher Vortrag im April in Freiburg.

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