(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Region der Lebensretter e.V.

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Schnelle Hilfe bei Herzstillstand kann Leben retten – doch die langfristige Finanzierung eines wichtigen Systems ist in Baden-Württemberg weiter offen. Darauf macht der Verein „Region der Lebensretter“ aus Freiburg aufmerksam.

Nach Angaben des Vereins wird das appbasierte Ersthelfersystem bereits landesweit eingesetzt. 28 von 34 Integrierten Leitstellen sind angeschlossen, mehr als 20.000 qualifizierte Ersthelfende sind registriert. Im Jahr 2025 wurde das System demnach über 10.000 Mal aktiviert, im Schnitt rund 27 Einsätze pro Tag.

Ziel des Systems ist es, bei einem Herz-Kreislaufstillstand schneller Hilfe vor Ort zu bringen. Registrierte Ersthelfende werden per App alarmiert und können häufig bereits vor dem Rettungsdienst mit Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen. Auch automatisierte Defibrillatoren werden über eine integrierte Datenbank einbezogen.

Der Verein weist darauf hin, dass eine frühzeitige Defibrillation die Überlebenschancen deutlich erhöhen kann. In Baden-Württemberg sind derzeit knapp 6900 Defibrillatoren im System erfasst, allerdings sei deren Verfügbarkeit weiterhin ausbaufähig.

Vor dem Hintergrund der anstehenden politischen Entscheidungen im Land fordert „Region der Lebensretter“ eine dauerhafte gesetzliche Finanzierung. Trotz der weiten Verbreitung und nachgewiesenen Wirksamkeit fehle bislang eine langfristige Absicherung dieser Infrastruktur.

Mit einer Informationskampagne richtet sich der Verein an die künftigen Mitglieder des Landtags, um das Thema stärker in den Fokus der Gesundheitspolitik zu rücken.

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