(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: ver.di Baden-Württemberg, Kommunaler Arbeitgeberverband Baden-Württemberg

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Nach einem nächtlichen Verhandlungsmarathon haben sich Gewerkschaft und Arbeitgeber auf einen neuen Tarifvertrag im kommunalen Nahverkehr in Baden-Württemberg geeinigt. Somit sind weitere Streiks vom Tisch.

Am Dienstag, 10. März 2026, teilten die Gewerkschaft ver.di Baden-Württemberg und der Kommunale Arbeitgeberverband Baden-Württemberg mit, dass eine Tarifeinigung erzielt wurde. Der neue Manteltarifvertrag gilt bis Ende Dezember 2029.

Das Gesamtpaket enthält mehrere Änderungen bei Zuschlägen und Arbeitsbedingungen. So steigt der Nachtzuschlag auf 25 Prozent. Auch die Zuschläge für Samstagsarbeit werden ausgeweitet und sollen bis zum Jahr 2028 schrittweise auf 20 Prozent steigen.

Zudem werden laut Tarifparteien alle Zuschläge bis 2029 stufenweise erhöht. Auch bei der Vergütung von Überstunden sind Anpassungen geplant. Diese sollen bis 2030 in zwei Stufen verbessert werden.

Ein weiterer Bestandteil der Einigung betrifft gewerkschaftliche Vertrauensleute, für die eine zeitweise Freistellung vereinbart wurde. Ab 2029 ist außerdem eine tarifliche Mindestruhezeit von 10,5 Stunden vorgesehen.

Nach Angaben des Kommunalen Arbeitgeberverbands berücksichtigt der Abschluss die angespannte finanzielle Lage vieler Kommunen und schafft zugleich Planungssicherheit für Verkehrsunternehmen und Beschäftigte. Die Gewerkschaft ver.di sieht in der Einigung wichtige Verbesserungen bei Arbeitsbedingungen und Zuschlägen.

Für die Laufzeit des Manteltarifvertrags gilt Friedenspflicht bis Januar 2030.

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