(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Universitätsklinikum Freiburg
Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute – jetzt ist die Versorgung und Behandlung am Universitätsklinikum Freiburg offiziell auf höchstem Niveau bestätigt worden.
Zum 1. Januar 2026 hat das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg das Neurozentrum des Universitätsklinikums Freiburg als Neurovaskuläres Zentrum anerkannt. Diese Auszeichnung erhalten laut Klinik nur Einrichtungen, die die strengen Qualitätsvorgaben des Gemeinsamen Bundesausschusses für die Behandlung komplexer Gefäßerkrankungen im Gehirn erfüllen.
In einem Neurovaskulären Zentrum werden unter anderem Schlaganfälle durch Gefäßverschlüsse, Hirnblutungen sowie komplexe Gefäßmissbildungen behandelt. Am Universitätsklinikum Freiburg arbeiten dafür Fachleute aus Neurologie, Neuroradiologie, Neurochirurgie und Intensivmedizin eng zusammen.
Neben der Behandlung von Patientinnen und Patienten in Freiburg unterstützt das Zentrum auch Kliniken in der Region. Über telemedizinische Netzwerke können medizinische Bilddaten und Befunde schnell nach Freiburg übermittelt und dort von Spezialisten beurteilt werden.
Das Ziel ist laut Universitätsklinikum, auch in kleineren Krankenhäusern eine schnelle und abgestimmte Behandlung von Schlaganfallpatienten zu ermöglichen.
Bild: Universitätsklinikum Freiburg, Britt Schilling (Archivbild)





