(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Diakonie Baden

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Die Zukunft von Kliniken und Pflege stand im Mittelpunkt einer politischen Gesprächsrunde in Freiburg: Unter dem Titel Sozialpolitik vor Ort hatte die Diakonie Baden Landtagskandidierende in das Evangelische Diakoniekrankenhaus eingeladen. Das Treffen fand am Mittwoch, 26. Februar 2026, statt.

Im Fokus standen laut Diakonie Baden die angespannte Lage der Krankenhäuser in Baden-Württemberg, strukturelle Nachteile konfessioneller Träger sowie Herausforderungen bei der Gewinnung internationaler Fachkräfte. Auch Fragen zur Finanzierung von Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Modernisierung von Pflegeimmobilien wurden diskutiert.

Vertreterinnen und Vertreter aus Krankenhaus, stationärer und ambulanter Pflege schilderten ihre Erfahrungen aus der Praxis. Dabei ging es unter anderem um steigende Eigenanteile für Pflegebedürftige, langwierige Anerkennungsverfahren für internationale Fachkräfte sowie die Sicherstellung der Versorgung angesichts wachsender Bedarfe. Nach Angaben der Diakonie werden rund 85 Prozent der Pflegebedürftigen im Land zu Hause versorgt, weshalb ambulante Dienste besonders gestärkt werden müssten.

Eingeladen waren Landtagskandidierende mehrerer Parteien. Hintergrund ist die Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8. März 2026. Die Diakonie Baden beteiligt sich mit der Gesprächsreihe an der Kampagne Soziales ist Zukunft der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg. Ziel sei es, sozialpolitische Themen frühzeitig in den politischen Diskurs einzubringen.

Biöd: Diakonie Baden

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