(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Stadt Freiburg
Freiburg verliert eine prägende Stimme der Kommunalpolitik: Margot Queitsch ist im Alter von 79 Jahren verstorben. Wie die Stadt Freiburg mitteilt, starb die langjährige SPD-Stadträtin bereits am 18. Februar.
Margot Queitsch gehörte dem Freiburger Gemeinderat von 1980 bis 2019 ununterbrochen an und prägte über acht Wahlperioden hinweg die kommunalpolitische Arbeit maßgeblich. Von 1990 bis 1999 führte sie die SPD-Gemeinderatsfraktion. Nach Angaben der Stadt genoss sie fraktionsübergreifend Anerkennung für ihre klare Haltung und ihre beharrliche Arbeitsweise.
Inhaltliche Schwerpunkte setzte sie vor allem in der Bildungs-, Familien-, Jugend- und Sozialpolitik. Sie engagierte sich in zahlreichen Ausschüssen, darunter im Haupt- sowie im Kinder- und Jugendhilfeausschuss, und setzte sich für bezahlbaren Wohnraum und die Förderung des Sports ein.
Neben ihrem kommunalpolitischen Wirken war Queitsch von 2001 bis 2011 Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg und vertrat dort die Interessen Freiburgs. Für ihre Verdienste erhielt sie 2019 das Goldene Stadtsiegel.
Mit Margot Queitsch verliere Freiburg eine engagierte Persönlichkeit, die sich über Jahrzehnte für das Gemeinwohl eingesetzt habe, so die Stadt.





