(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Stadt Lörrach

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Die Gemeinschaftsunterkunft im Stadtteil Brombach in Lörrach soll länger bestehen bleiben: Stadt und Landkreis planen eine Verlängerung der Laufzeit bis Ende 2030. Damit will die Stadt Lörrach frühzeitig Planungssicherheit schaffen und die Unterbringung geflüchteter Menschen stabil sichern.

Nach Angaben der Stadt Lörrach wird sich zunächst der Hauptausschuss mit der Vorlage befassen, bevor der Gemeinderat die endgültige Entscheidung trifft. Der Ortschaftsrat Brombach hat der geplanten Verlängerung bereits zugestimmt.

Hintergrund ist die gesetzliche Verpflichtung von Landkreis und Kommunen zur Aufnahme und Unterbringung geflüchteter Menschen. Gemeinschaftsunterkünfte des Landratsamt Lörrach werden zu 40 Prozent auf die kommunale Aufnahmequote angerechnet. Für Lörrach bedeutet dies eine spürbare Entlastung bei der sogenannten Anschlussunterbringung.

Die Einrichtung in Brombach verfügt über eine Kapazität von bis zu 300 Plätzen, aktuell sind rund 180 belegt. Derzeit werden 72 Plätze auf die städtische Aufnahmequote angerechnet. Trotz rückläufiger Asylantragszahlen rechnet die Verwaltung mittelfristig weiterhin mit einem moderaten Bedarf.

Durch die Verlängerung könnte laut Stadtverwaltung auf zusätzliche eigene Unterkünfte und weiteren Personalaufbau verzichtet werden. Zusätzliche finanzielle oder personelle Belastungen seien mit dem Beschluss nicht verbunden.

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