(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Badische Zeitung, Merkur, BreisgauLIVE-Recherche
Ein möglicher Stellenabbau beim südbadischen Sensorhersteller SICK AG aus Waldkirch sorgt derzeit für Verunsicherung in der Region: Das Unternehmen stellt angesichts eines schwierigen wirtschaftlichen Umfelds strukturelle Einschnitte in Deutschland in Aussicht, die auch Standorte in Baden-Württemberg betreffen könnten. Zuvor gab es ein Programm im Rahmen eines freiwilligen Stellenabbaus. Nach BreisgauLIVE-Informationen haben dieses rund 100 Mitarbeiter angenommen. Doch nun sind weitreichendere Schritte geplant.
Wie die Badische Zeitung berichtet, prüft Sick unter anderem Standortschließungen beziehungsweise Verkleinerungen einzelner Niederlassungen. Laut Merkur wird beabsichtigt, den Standort Karlsruhe vollständig bis Ende März 2026 und Hamburg teilweise zu schließen. Kündigungen seien aber auch in Südbaden nicht ausgeschlossen.
Konkrete Zahlen zu möglichen Arbeitsplatzverlusten nannte das Unternehmen demnach bislang nicht. Auch über den Umfang weiterer Maßnahmen herrscht derzeit noch Unklarheit. Nach BreisgauLIVE-Informationen ist auch eine Verlagerung einiger Produktionslinien ins Ausland ist vorgesehen.
Der Betriebsrat reagiert laut Badischer Zeitung mit großer Sorge auf die Planungen und fordert von der Unternehmensführung rasch Klarheit sowie Perspektiven für die Beschäftigten. Ziel sei es, den Abbau von Arbeitsplätzen möglichst zu begrenzen und sozialverträgliche Lösungen zu erreichen. Laut BZ sollen Gespräche zwischen Unternehmen und Arbeitnehmervertretung folgen.
Bild: SICK AG





