(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Innenministerium Baden-Württemberg

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Die Zahl der Drogentoten in Baden-Württemberg ist im Jahr 2025 leicht zurückgegangen – bleibt aber weiterhin auf hohem Niveau.

Wie das Innenministerium mitteilte, starben im vergangenen Jahr 191 Menschen an den Folgen von Drogenkonsum. Im Jahr zuvor waren es noch 195 Todesfälle. Innenminister Thomas Strobl betonte, dass jeder einzelne Fall einer zu viel sei.

Besonders gefährlich bleibt der Mischkonsum verschiedener Substanzen. In 129 Fällen war genau diese Kombination aus Drogen, Medikamenten oder Alkohol die Todesursache. Auch immer mehr junge Menschen unter 30 Jahren sind betroffen.

Bei den Einzelsubstanzen waren Überdosen von Kokain, Heroin und sogenannten Substitutionsmitteln die häufigsten Todesursachen. Gleichzeitig bleibt die Zahl der Todesfälle durch neue psychoaktive Stoffe und synthetische Opioide auf einem besorgniserregend hohen Niveau.

Regional gab es die meisten Drogentoten in Stuttgart, gefolgt vom Landkreis Ludwigsburg und Karlsruhe.

Das Innenministerium setzt weiterhin auf Prävention, Aufklärung und konsequente Strafverfolgung im Kampf gegen Drogenmissbrauch.

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