(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: wvib Schwarzwald AG

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Fast 90 Prozent der wvib-Mitgliedsunternehmen sehen im geplanten Mercosur-Abkommen eine Wachstumschance für den industriellen Mittelstand im Südwesten. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Wirtschaftsverbands Industrieller Unternehmen Baden e.V. hervor.

Nach Angaben des wvib Schwarzwald AG ist das Abkommen für viele Betriebe derzeit noch von begrenzter direkter Bedeutung. 14 Prozent der befragten Unternehmen stufen das Freihandelsabkommen bereits heute als hoch relevant für ihr Geschäft ein, gut die Hälfte bewertet die Bedeutung aktuell als mittel. Rund ein Drittel sieht bislang nur geringe Auswirkungen, lediglich fünf Prozent erkennen keine Relevanz.

Das Abkommen zwischen der Europäischen Union und den Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay steht nach mehr als 25 Jahren Verhandlungen kurz vor der Unterzeichnung. Mit der Ratifizierung würden Zölle schrittweise abgebaut, etwa beim Export von Maschinen aus der EU über Zeiträume von zehn bis 15 Jahren.

Trotz dieser Übergangsfristen rechnen viele Unternehmen mit vergleichsweise schnellen Effekten. Laut Umfrage erwarten 44 Prozent der Betriebe innerhalb der nächsten zwei Jahre positive Auswirkungen, weitere 44 Prozent innerhalb von drei bis fünf Jahren. Nur ein kleiner Teil geht von späteren Effekten aus.

Der wvib sieht im Abkommen ein wichtiges Signal für offene Märkte und verlässliche Handelsregeln. Gerade in Zeiten zunehmenden Protektionismus seien internationale Handelsabkommen entscheidend für Wettbewerbsfähigkeit, Exportstärke und Kostensenkungen. Die Zustimmung im Europäischen Parlament gilt derzeit noch als offen.

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