(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg

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Mehr als 63.000 Verkehrs- und Gefahrenmeldungen hat der Verkehrswarndienst 2025 in Baden-Württemberg abgesetzt. Damit blieb die Zahl mit 63.170 Meldungen nahezu auf dem Niveau des Vorjahres.

Wie das Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg mitteilt, entfielen die meisten Meldungen erneut auf die Bundesautobahnen. Besonders häufig betroffen waren die A5 zwischen Karlsruhe und Basel sowie die A8 zwischen Stuttgart und Karlsruhe. Ursache seien vor allem hohes Verkehrsaufkommen und Dauerbaustellen gewesen.

Der längste Stau des Jahres bildete sich im August auf der A8 in Richtung Stuttgart zwischen Merklingen und Kirchheim unter Teck-Ost. Dort erreichte der stockende Verkehr eine Länge von rund 32 Kilometern.

Der längste Stau auf der A5 betrug 24 Kilometer, im Vorjahr war das Maximum bei 25 Kilometern. Auf der A5 wurden letztes Jahr 223 Störungen weniger gemeldet (2024: 10.214 Meldungen; 2025: 9.991 Meldungen). Damit bleibt die A5 Spitzenreiter bei den Störungsmeldungen – danach folgt die A8 mit 9.230 Meldungen, auf Platz 3 die A81 mit 8.316 Meldungen.

Neben typischen Staumeldungen registrierte der Verkehrswarndienst auch zahlreiche Gefahrenmeldungen. Über 42.000 Hinweise betrafen Personen, Tiere oder Gegenstände auf der Fahrbahn. Unter anderem wurde vor verlorenen Ladungsteilen, einer Holzhütte auf der Straße oder entlaufenen Tieren gewarnt. Die Zahl der Falschfahrer sank leicht auf 371 Fälle, zwei Menschen kamen dabei ums Leben.

Nach Angaben des Innenministeriums trägt die zentrale Landesmeldestelle wesentlich zur Verkehrssicherheit bei. Die Meldungen werden von Radiosendern verbreitet und in Navigationssysteme eingespeist.

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