(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg
Die Zahl der Schwerverletzten im Straßenverkehr ist 2025 auf einen historischen Tiefstand gesunken – gleichzeitig gab es mehr Verkehrstote als im Vorjahr. Das geht aus der Verkehrsunfallbilanz 2025 des Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg hervor.
Insgesamt ereigneten sich im vergangenen Jahr 314.129 Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg, ein leichter Anstieg um 0,6 Prozent. 42.802 Menschen wurden verletzt, 367 Personen kamen ums Leben – das sind 7,9 Prozent mehr als 2024. Die Zahl der Schwerverletzten sank dagegen um 6,5 Prozent auf 5.561. Langfristig betrachtet zeigt sich ein deutlicher Rückgang: Seit 2016 sei die Zahl der Verkehrstoten um 20 Prozent und die der Schwerverletzten um rund 40 Prozent gesunken, so das Ministerium.
Besonders betroffen waren 2025 Seniorinnen und Senioren sowie Nutzer von Fahrrädern und Pedelecs. Auch Unfälle mit E-Scootern nahmen deutlich zu. Hauptursache für tödliche Unfälle bleibt überhöhte Geschwindigkeit.
Das Land kündigt an, weiter auf Prävention, Kontrollen und Aufklärung zu setzen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.





