(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Kommunaler Arbeitgeberverband Baden-Württemberg

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Kurz vor der dritten Tarifrunde im kommunalen ÖPNV in Baden-Württemberg bekräftigt der Kommunale Arbeitgeberverband Baden-Württemberg seinen Einigungswillen. Der KAV wolle an die konstruktiven Gespräche der ersten beiden Runden anknüpfen und möglichst zeitnah zu einem tragfähigen Kompromiss kommen, erklärte die Hauptgeschäftsführerin am Mittwoch in Stuttgart.

Nach Angaben des Verbands gehe es darum, gute und verlässliche Arbeitsbedingungen im öffentlichen Nahverkehr zu sichern und zugleich die wirtschaftliche Stabilität der kommunalen Verkehrsunternehmen zu gewährleisten. Nur so könne der ÖPNV im Land langfristig zuverlässig angeboten werden.

Zugleich verweist der KAV auf die angespannte Finanzlage vieler Städte und Gemeinden. Steigende Personal-, Energie- und Sachkosten sowie unsichere Einnahmen schränkten die Spielräume erheblich ein. Die Haushaltslage setze daher den Rahmen der laufenden Tarifrunde. Lösungen müssten sowohl den Interessen der Beschäftigten als auch der langfristigen Finanzierbarkeit gerecht werden.

In Baden-Württemberg geht es in dieser Runde ausschließlich um Zuschlagsregelungen. Teile des Tarifabschlusses 2024 treten hier laut KAV erst schrittweise in Kraft. Seit 2023 seien die durchschnittlichen Entgelte im kommunalen Nahverkehr einschließlich Zuschlägen um mehr als 20 Prozent gestiegen.

Vom Tarifvertrag Nahverkehr sind rund 6.700 Beschäftigte betroffen, unter anderem in Freiburg, Stuttgart und Karlsruhe.

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