(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Europa-Park Rust
Lebensrettende Spürnasen standen am Wochenende im Europa-Park bei Freiburg im Mittelpunkt eines außergewöhnlichen Trainingstags. Mehr als 250 Rettungshunde trainierten dort gemeinsam mit ihren ehrenamtlichen Hundeführerinnen und Hundeführern unter realistischen Einsatzbedingungen. Nach Angaben des Europa-Park nahmen 18 Rettungshundestaffeln aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, der Schweiz sowie aus der Region Freiburg teil.
Die verwinkelten Themenbereiche, besondere Attraktionen und die Vielzahl an Gerüchen bieten laut Veranstalter ideale Voraussetzungen für anspruchsvolle Übungen. Trainiert wurden sowohl Flächensuchen als auch Gebäudesuchen, bei denen vermisste Personen anhand ihres menschlichen Geruchs gefunden werden müssen. Zusätzlich stand intensives Mantrailing auf dem Programm, bei dem Hunde gezielt einer einzelnen Geruchsspur folgen.
Zum Einsatz kamen die Teams unter anderem in Attraktionen, Warteschlangen, Grünanlagen und dunklen Innenbereichen. Die Übungen verlangten den Hunden hohe Konzentration, Ausdauer und Belastbarkeit ab. Die erfolgreiche Suche wurde jeweils mit Spiel, Streicheleinheiten oder Leckerlis belohnt.
Für die Rettungshundestaffeln stellt das Training im Europa-Park eine wertvolle Ergänzung zum regulären Übungsbetrieb dar, der meist in Wäldern oder auf Trümmergeländen stattfindet. Rettungshundeteams sind laut Veranstalter ein unverzichtbarer Teil der Rettungskette und stehen ehrenamtlich rund um die Uhr für Einsätze bereit. Jährlich investieren sie mehrere hundert Stunden in Ausbildung und Einsätze, die für Betroffene kostenfrei sind.
Bild: Europa-Park Rust


