(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg
Weniger Straftaten und erneut eine Aufklärungsquote von über 60 Prozent: Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 zeigt Baden-Württemberg weiterhin auf einem Spitzenplatz bei der Sicherheit. Das teilte das Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg bei der Vorstellung der Zahlen mit.
Die Gesamtzahl der Straftaten der Allgemeinkriminalität sank im vergangenen Jahr um 5,7 Prozent auf rund 522.000 Fälle – etwa 30.000 weniger als im Vorjahr. Die Kriminalitätsbelastung liegt bei 4.643 Straftaten je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Mit einer Aufklärungsquote von 60,5 Prozent wurde laut Innenministerium erneut die 60-Prozent-Marke überschritten.
Auch im öffentlichen Raum ist ein Rückgang zu verzeichnen: Die Fallzahlen sanken um 7,6 Prozent auf rund 223.000 Delikte. Gewaltkriminalität, Sexualstraftaten und Messerangriffe gingen ebenfalls zurück. Die Polizei klärt nach Angaben des Ministeriums einen Großteil dieser Taten auf, bei Aggressionsdelikten im öffentlichen Raum liegt die Quote bei über 80 Prozent.
Zugenommen hat hingegen die Partnerschaftsgewalt. Die Zahl der Fälle stieg auf rund 17.400 und erreichte damit ein Zehnjahreshoch. Cybercrime-Fälle gingen zwar zurück, die Schadenssummen stiegen jedoch weiter an.
Neu vorgestellt wurde zudem die digitale Plattform sicher-bw.de. Sie soll die Sicherheitslage transparent darstellen und den Zugang zu aktuellen Zahlen erleichtern.





