(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Handwerkskammer Freiburg

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Zurückhaltende Investitionen, sinkende Aufträge und verunsicherte Verbraucher haben das südbadische Handwerk auch zum Jahresende 2025 ausgebremst. Besonders im vierten Quartal spürten viele Betriebe eine geringere Auslastung. Das zeigt die aktuelle Konjunkturumfrage der Handwerkskammer Freiburg.

Der Konjunkturindikator lag zum Jahresende bei plus 17,4 Punkten. Damit steht das Handwerk in Südbaden zwar besser da als im Landesdurchschnitt, die Lage bleibt jedoch angespannt. Gut die Hälfte der Betriebe bewertete ihre Geschäftslage noch als gut, während ein relevanter Teil von Verschlechterungen berichtete. Auch der Blick auf die kommenden Monate fällt verhalten aus: Die Erwartungen an Umsatz- und Auftragsentwicklung sind leicht negativ.

Im vierten Quartal verzeichneten mehr Betriebe sinkende Umsätze als steigende. Ähnlich zeigt sich die Situation bei den Auftragseingängen. Die rückläufige Nachfrage wirkte sich auch auf die Auslastung aus, Vollauslastung wurde seltener gemeldet. Die Investitionsbereitschaft bleibt niedrig, größere Impulse sind kurzfristig nicht in Sicht.

Nach Einschätzung der Handwerkskammer ist politisches Handeln weiterhin dringend erforderlich. Positiv bewertet wird die Neufassung des Mittelstandsförderungsgesetzes in Baden-Württemberg. Kritisch gesehen wird jedoch, dass der Bürokratieabbau nicht verbindlicher geregelt ist. Entscheidend sei nun, dass Entlastungen für Betriebe auch spürbar im Alltag ankommen.

Bild: amh-online.de

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