(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Ökostromgruppe Freiburg

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Mehr grüner Strom für Freiburg: Der Windpark auf dem Roßkopf bei Gundelfingen speist nach dem Repowering nun deutlich mehr Energie ins Netz ein, gleichzeitig sind drei weitere Anlagen genehmigt. Seit Mitte Februar liefern zwei neue Windenergieanlagen auf dem Roßkopf Strom, die vier Altanlagen aus dem Jahr 2003 ersetzt haben. Laut Projektträger erzeugen die Windräder jährlich rund 18 bis 20 Millionen Kilowattstunden – mehr als doppelt so viel wie zuvor.

Damit wächst der Windpark Roßkopf weiter: Die Stadt Freiburg hat drei zusätzliche Anlagen südlich des bestehenden Standorts genehmigt. Nach Angaben der Ökostromgruppe Freiburg sollen diese 30 bis 35 Millionen Kilowattstunden pro Jahr produzieren, was rechnerisch etwa 10.000 Drei-Personen-Haushalten entspricht. Der neue Bereich trägt den Projektnamen „Roßkopf Süd“, der Bau hat bereits begonnen.

Wie die Stadtverwaltung mitteilt, sieht Oberbürgermeister Martin Horn darin einen wichtigen Schritt für die lokale Energiewende hier in Freiburg. Auch aus Gundelfingen kommt Zustimmung: Dort steht eine der Repowering-Anlagen, Bürgermeister Raphael Walz bewertet das Projekt laut Veranstaltern als bedeutend für die kommunale Energiebilanz.

Betrieben wird der bestehende Windpark von der Bürgergesellschaft regiowind Freiburg mit rund 500 Beteiligten aus der Region. Der neue Abschnitt soll ebenfalls regional getragen werden, eine Bürgerbeteiligung über Nachrangdarlehen ist nach Angaben der Verantwortlichen ab dem Spätfrühjahr 2026 geplant. Insgesamt könnten auf dem Roßkopf künftig rund 50 Millionen Kilowattstunden jährlich erzeugt werden. Der Anschluss von „Roßkopf Süd“ ist für den Winter 2027/28 vorgesehen.

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