(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: wvib Schwarzwald AG
Kaum Wachstum, gedämpfte Stimmung und dennoch vorsichtige Zuversicht prägen die aktuelle Lage der Industrie in Baden-Württemberg. Das zeigt die neue Konjunkturumfrage der wvib Schwarzwald AG, die in Freiburg vorgestellt wurde.
Nach Angaben des Wirtschaftsverbands ist die Industrie 2025 mit einer schwarzen Null erneut knapp an einer Rezession vorbeigeschrammt. Im Vergleich zum Vorjahr meldeten die Mitgliedsunternehmen lediglich ein geringes Umsatzplus von 0,3 Prozent. Gleichzeitig berichteten 47 Prozent der Betriebe von gesunkenen Umsätzen. Die wirtschaftliche Schwächephase halte damit weiter an, auch wenn sich die Erwartungen leicht verbessert hätten.
Das sogenannte wvib-Geschäftsklima liegt aktuell bei plus 13 Punkten und damit deutlich höher als noch vor einem Jahr. Besonders die Geschäftserwartungen für die kommenden Monate hätten sich laut Verband spürbar aufgehellt. Für 2026 bestehe daher vorsichtige Hoffnung auf eine langsam anziehende Konjunktur.
Deutliche Unterschiede zeigen sich zwischen den Branchen. Während Automotive, Maschinenbau und Metallverarbeitung unter dem Durchschnitt liegen, schneiden Medizintechnik und Kunststoffindustrie besser ab. Regional weist die Auswertung positive Werte unter anderem für Lörrach, Emmendingen und den Breisgau-Hochschwarzwald aus. Auch hier in Freiburg liegt das Geschäftsklima über dem Durchschnitt.
Vorgestellt wurden die Ergebnisse bei einer Pressekonferenz des Wirtschaftsverband Industrieller Unternehmen Baden e.V. beim Gastgeber CorTec GmbH. Der Verband sieht weiterhin strukturellen Reformbedarf, um die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie nachhaltig zu stärken.
Bild: wvib Schwarzwald AG


