(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau
Stabile Preise und vorsichtiger Optimismus prägen den Wohnmarktbericht für Freiburg im Jahr 2026. Am Mittwoch, 29. April 2026, haben die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau und die Sparkassen-Immobilien-GmbH die aktuellen Zahlen und Trends für Freiburg und den Nördlichen Breisgau vorgestellt.
Demnach war 2025 ein starkes Jahr für den Immobilienmarkt in der Region. Besonders neuwertige Immobilien konnten laut Angaben der Sparkasse deutlich zulegen. Insgesamt wurden Immobilien im Wert von rund 72,4 Millionen Euro vermittelt – ein Plus von etwa 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Auch die Preise haben sich stabilisiert und teilweise wieder angezogen. In Freiburg erreichen sie laut Wohnmarktbericht teilweise wieder das Niveau aus der Niedrigzinsphase. Gleichzeitig zeigen sich deutliche Unterschiede: Während in zentralen Lagen Quadratmeterpreise von über 5.000 Euro erreicht werden, liegen sie im Umland teils deutlich darunter.
Für 2026 erwarten die Fachleute zwar weiterhin Unsicherheiten, etwa durch Zinsentwicklungen und wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Dennoch gilt der Freiburger Immobilienmarkt als vergleichsweise robust. Laut Bericht sorgt eine langfristig hohe Nachfrage – unter anderem durch steigende Haushaltszahlen – für stabile Perspektiven.
Auffällig ist zudem: Die Nachfrage bleibt grundsätzlich vorhanden, allerdings entscheiden Eigenkapital und Finanzierungsmöglichkeiten stärker über Kaufabschlüsse. Die Vermarktungsdauer von Immobilien ist im Schnitt auf rund 90 Tage gestiegen.
Insgesamt zeigt der Wohnmarktbericht ein klares Bild: Der Markt bewegt sich derzeit eher seitwärts, bleibt aber langfristig stabil und gefragt.
Bild: Patrick Kunkel, Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau





