(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: ver.di
Im Zentrum für Psychiatrie Emmendingen kommt es am Montag, 26. Januar 2026, zu einem Warnstreik. Die Gewerkschaft ver.di Baden-Württemberg ruft im Rahmen der laufenden Tarifrunde im öffentlichen Dienst der Länder zu landesweiten Arbeitsniederlegungen in den Zentren für Psychiatrie auf.
Betroffen sind nach Angaben von ver.di mehrere Standorte in Baden-Württemberg, darunter auch das Zentrum für Psychiatrie Emmendingen. Der Warnstreik ist Teil bundesweiter Aktionen im Gesundheitswesen. In Emmendingen kann es dadurch im Tagesablauf zu teils erheblichen Einschränkungen kommen.
Die Versorgung der Patientinnen und Patienten soll laut Gewerkschaft dennoch sichergestellt bleiben. Dafür wurden Notdienstvereinbarungen getroffen. Parallel zum Warnstreik sind vor Ort Aktionen und Kundgebungen geplant.
ver.di begründet den Warnstreik mit der hohen Belastung der Beschäftigten. Nach Angaben der Gewerkschaft habe sich seit der Corona-Pandemie die Zahl und der Betreuungsbedarf psychisch erkrankter Menschen deutlich erhöht, gleichzeitig seien die Reallöhne vieler Beschäftigter noch immer niedriger als im Jahr 2019.
In der aktuellen Tarifrunde fordert ver.di unter anderem sieben Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 300 Euro monatlich. Zudem sollen Zuschläge erhöht und Nachwuchskräfte besser bezahlt und unbefristet übernommen werden. Die nächste Verhandlungsrunde mit den Arbeitgebern ist für Mitte Februar angesetzt.
Auch in weiteren Zentren für Psychiatrie im Land finden am Montag, 26. Januar 2026, Warnstreiks statt.


