(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Freiburg
Rund 29,6 Millionen Euro für die Sanierung am Theater Freiburg stehen zur Entscheidung im Gemeinderat. Am Dienstag, 3. März 2026, befasst sich das Gremium mit dem Baubeschluss für das Kleine Haus und den Altbau des Theater Freiburg.
Geplant ist laut Beschlussvorlage eine umfassende Modernisierung des denkmalgeschützten Gebäudeensembles. Das Bauvolumen liegt bei 26,8 Millionen Euro, hinzu kommen 2,8 Millionen Euro nicht förderfähige Kosten. Voraussetzung ist die Bewilligung eines Bundeszuschusses aus dem Programm Kulturinvest in Höhe von rund 13,3 Millionen Euro. Der Förderantrag wurde nach Angaben der Stadt im Dezember 2025 eingereicht, ein Bescheid wird im zweiten oder dritten Quartal 2026 erwartet.
Kern der Maßnahme ist die bauliche und technische Erneuerung des Kleinen Hauses mit Kammerbühne. Vorgesehen sind unter anderem eine Aufstockung, neue Aufzüge für vollständige Barrierefreiheit, verbesserte Sichtlinien, moderne Bühnentechnik sowie energetische Sanierungen. Auch die denkmalgeschützte Sandsteinfassade des Altbaus, Fenster, Dachflächen und Proberäume sollen instandgesetzt werden. Photovoltaik-Anlagen und eine Grundwasserkühlung sind Teil des Konzepts.
Die Bauzeit ist mit rund zwei Jahren angesetzt. Ab Juni 2027 soll gebaut werden, die Wiederaufnahme des Spielbetriebs im Kleinen Haus ist für Sommer 2029 geplant. In den Spielzeiten 2027/2028 und 2028/2029 müssten Kleines Haus und Kammerbühne geschlossen bleiben. Laut Vorlage trägt der Eigenbetrieb mögliche Mehrkosten oder Mindereinnahmen aus Rücklagen.
Mit dem Beschluss legt der Gemeinderat den finanziellen Rahmen fest, einzelne zusätzliche Maßnahmen könnten zu einem späteren Zeitpunkt separat beraten werden.
Bild: Screenshot aus öffentlichen Planungsunterlagen, ARGE: SpSL / Fabre-Speller





