(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: ver.di Baden-Württemberg
Mehr Geld und bessere Bedingungen: Die Tarifrunde an der Uniklinik Freiburg startet mit klaren Forderungen. Am Mittwoch, 6. Mai 2026, beginnen in Stuttgart die Verhandlungen für rund 26.000 Beschäftigte der vier Unikliniken im Land, darunter auch hier in Freiburg. Die Gewerkschaft ver.di fordert 7,5 Prozent mehr Lohn, mindestens jedoch 320 Euro zusätzlich im Monat.
Nach Angaben von ver.di basiert die Forderung auf einer Befragung von über 3.000 Beschäftigten. Hintergrund sind steigende Lebenshaltungskosten sowie zunehmende Belastungen im Arbeitsalltag. Besonders im Fokus stehen dabei Pflegekräfte und andere Berufsgruppen, die nicht im Homeoffice arbeiten können.
Kritisch sieht die Gewerkschaft auch geplante Änderungen in der Gesundheitspolitik. Laut ver.di könnten diese zu Einsparungen bei Personal und Finanzierung führen. Das würde die Situation in den Kliniken weiter verschärfen.
Speziell an der Uniklinik Freiburg sorgt zusätzlich ein geplanter Stellenabbau für Unruhe. Bis 2028 sollen dort nach Angaben der Gewerkschaft rund 350 Vollzeitstellen wegfallen. Schon jetzt berichten viele Beschäftigte von hoher Arbeitsbelastung.
Neben der Lohnerhöhung fordert ver.di auch Verbesserungen für Auszubildende, darunter einen Mobilitätszuschuss in Höhe des Deutschlandtickets.
Die Tarifrunde betrifft neben Freiburg auch die Standorte Heidelberg, Tübingen und Ulm.





