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(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Universitätsklinikum Freiburg

Eine neue Studie aus Freiburg könnte die Behandlung nach einem Herzstent deutlich verändern. Am Montag, 20. April 2026, hat das Universitätsklinikum Freiburg den Start einer bundesweiten Untersuchung angekündigt, die eine verkürzte Medikamententherapie prüft.

Im Fokus stehen Patientinnen und Patienten mit Vorhofflimmern, die zusätzlich einen Stent in den Herzkranzgefäßen erhalten haben. Bisher müssen sie über mehrere Monate Medikamente einnehmen, die vor Blutgerinnseln schützen. Laut Uniklinik erhöht diese Behandlung jedoch gleichzeitig das Risiko für schwere Blutungen.

Die sogenannte SATURN-Studie untersucht nun, ob ein Teil dieser Therapie bereits nach 30 Tagen beendet werden kann – statt wie bisher nach sechs Monaten. Ziel ist es, das Blutungsrisiko zu senken, ohne die Sicherheit für die Betroffenen zu gefährden. Nach Angaben der Klinik kommt es derzeit bei etwa jedem siebten Patienten zu Blutungskomplikationen.

Die Studie wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit rund vier Millionen Euro gefördert und soll Ende 2026 starten. Geplant ist die Teilnahme von mehr als 1.500 Patientinnen und Patienten in rund 30 spezialisierten Zentren in ganz Deutschland. Erste Ergebnisse werden für das Jahr 2029 erwartet.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Lebensqualität der Betroffenen. Neben medizinischen Risiken sollen auch Auswirkungen auf den Alltag untersucht werden. Ziel ist es laut Universitätsklinikum, die Behandlung künftig einfacher und zugleich sicherer zu gestalten.

Bild: Universitätsklinikum Freiburg, Britt Schilling

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