(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Ratsinformationssystem Freiburg, Antrag mehrerer Gemeinderatsfraktionen

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Mehrere tödliche Badeunfälle in den vergangenen zwei Jahren rücken die Sicherheit an Badeseen in Freiburg in den Fokus der Politik. Am Dienstag, 3. März 2026, soll der Gemeinderat über mögliche Maßnahmen für mehr Sicherheit an Badeseen beraten.

Ein interfraktioneller Antrag, unter anderem von CDU, Grünen, FDP und SPD, fordert, das Thema auf die Tagesordnung zu setzen und konkrete Verbesserungen zu prüfen. Hintergrund sind mehrere Ertrinkungsfälle in Freiburger Badeseen. Ziel sei es laut Antrag, tragische Unfälle künftig zu verhindern.

Als mögliche Maßnahmen werden öffentlich zugängliche Rettungsringe genannt, die Badegästen im Notfall eine schnelle Hilfe ermöglichen könnten. Auch mehrsprachige Warnschilder an Badeseen sowie Informationskampagnen und Workshops für Nichtschwimmerinnen und Nichtschwimmer stehen zur Diskussion. Damit sollen insbesondere Menschen sensibilisiert werden, die Gefahren im Wasser unterschätzen oder unsicher schwimmen.

Neben der Ertrinkungsgefahr thematisiert der Antrag auch die Sicherheit für mobilitätseingeschränkte Personen. Diskutiert werden könnten bauliche Anpassungen wie Handläufe oder abgeflachte Einstiege in die Seen, um einen sicheren Zugang zu ermöglichen. Dabei soll geprüft werden, welche technischen oder baulichen Lösungen umsetzbar sind, ohne eine dauerhafte Badeaufsicht einzurichten.

Der Gemeinderat soll nun beraten, welche Maßnahmen sinnvoll, verhältnismäßig und finanziell tragbar sind.

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