(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Gemeinde Denzlingen (Drucksache 2026/De/024)

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Der Gemeinderat in Denzlingen steht vor einer Grundsatzentscheidung: Soll der See am Kultur- und Bürgerhaus saniert oder vollständig zurückgebaut werden?

Hintergrund sind massive Probleme mit der Dichtigkeit der Anlage. Täglich gehen derzeit rund 70 Kubikmeter Wasser verloren – das verursacht jährliche Kosten von etwa 50.000 Euro und gilt auch ökologisch als kritisch.

Mehrere Reparaturversuche in den vergangenen Jahren blieben erfolglos. Ursache sind unter anderem Wurzeleinwuchs, Vandalismus sowie Planungs- und Ausführungsfehler. Zudem ist die ursprünglich verbaute Teichfolie nicht mehr erhältlich, wodurch eine einfache Reparatur kaum möglich ist.

Die Verwaltung stellt dem Gemeinderat nun zwei grundsätzliche Optionen vor:
Eine vollständige Sanierung mit neuer Abdichtung würde je nach Variante zwischen etwa 800.000 und 1,3 Millionen Euro kosten. Alternativ könnte der See komplett zurückgebaut und durch eine Grünfläche ersetzt werden – geschätzte Kosten rund 700.000 Euro.

Auch eine Teilstilllegung wurde geprüft. Diese würde etwa 580.000 Euro kosten, ist jedoch nicht Bestandteil des Hauptvorschlags.

Die Verwaltung empfiehlt aus technischer Sicht eine vollständige Sanierung. Angesichts der angespannten Haushaltslage wird jedoch auch der Rückbau als wirtschaftlich sinnvoll angesehen.

Eine Entscheidung soll in der Gemeinderatssitzung am Dienstag, den 24. März 2026, getroffen werden. Für die Planung sind zunächst 45.000 Euro vorgesehen, die Umsetzung könnte frühestens ab 2027 erfolgen.

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