(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: ver.di Südbaden Schwarzwald
Wachsende Kritik am geplanten Stellenabbau an der Uniklinik Freiburg: Beschäftigte und Gewerkschaft schlagen Alarm und warnen vor Folgen für Personal und Patientenversorgung. Der Protest hält an.
Am Freitag, 20. März 2026, kam es erneut zu Aktionen rund um den Aufsichtsrat. Hintergrund sind Pläne, bis zum Jahr 2028 bis zu 350 Vollzeitstellen abzubauen. Laut Gewerkschaft ver.di sorgt das für große Verunsicherung unter den Beschäftigten.
Nach Angaben von ver.di zeigen interne Befragungen eine bereits hohe Belastung im Klinikalltag. Mehr als die Hälfte der Beschäftigten fühle sich regelmäßig überlastet, viele hielten die Personalausstattung schon jetzt für unzureichend. Ein weiterer Abbau könne die Situation deutlich verschärfen.
Kritik gibt es auch am Umgang des Aufsichtsrats mit den Beschäftigten. Eine Delegation habe vergeblich versucht, ihre Anliegen direkt vorzubringen. Ein geplantes Gespräch sei nicht zustande gekommen, so ver.di.
Die Gewerkschaft fordert mehr Dialog und warnt, dass eine nachhaltige Entwicklung der Uniklinik nur gemeinsam mit den Beschäftigten gelingen könne. Gleichzeitig kündigt ver.di an, die weiteren Entwicklungen kritisch zu begleiten.





