(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Rüdiger Tonojan MdL
Die Zukunft des Hochwasserschutzprojekts Polder Wyhl/Weisweil sorgt weiter für Diskussionen – jetzt gab es erneut einen Vor-Ort-Termin im Rheinwald.
Am Mittwoch, 15. April 2026, traf sich der Landtagsabgeordnete Rüdiger Tonojan gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Bürgerinitiative, den Bürgermeistern aus Wyhl und Weisweil sowie einem Revierförster vor Ort. Im Fokus stand der aktuelle Stand der Bauarbeiten und die Frage, wie der Polder künftig betrieben werden soll.
Das Projekt wurde bereits im September 2025 genehmigt. Seitdem laufen erste Maßnahmen, unter anderem das Ausbaggern und Erweitern von Schluten. Ziel des Polders ist es, im Hochwasserfall große Wassermengen aus dem Rhein aufzunehmen und so Überschwemmungen in anderen Regionen zu reduzieren.
Einigkeit besteht laut Teilnehmern darin, dass der Hochwasserschutz notwendig ist. Unterschiedliche Auffassungen gibt es jedoch beim Betrieb des Polders. Während das Land auf sogenannte ökologische Flutungen setzt, sprechen sich die Bürgerinitiative und die betroffenen Gemeinden für eine Nutzung bestehender Schluten aus. Diese könnten laut ihrer Einschätzung über Jahre hinweg eine Alternative darstellen und den Wald schrittweise an Hochwasser anpassen.
Der Landtagsabgeordnete betonte laut Mitteilung, dass es nun darauf ankomme, alle Optionen sachlich zu prüfen und eine Lösung zu finden, die sowohl Naturschutz als auch die Interessen der Anwohner berücksichtigt. Weitere Gespräche mit dem Regierungspräsidium sind bereits geplant.
Bild: WK-Büro Tonojan





