(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Stadt Freiburg
Ein kurzer, aber spektakulärer Moment am Himmel machte Wissenschaftsgeschichte: Der erste bestätigte Meteoritenfall in Baden-Württemberg steht im Mittelpunkt eines Themenabends im Planetarium Freiburg am Donnerstag, 29. Januar, um 19.30 Uhr. Der Fall gilt als seltenes Ereignis mit hoher wissenschaftlicher Bedeutung.
Vor rund acht Jahren trat ein fußballgroßer Meteoroid über Süddeutschland in die Erdatmosphäre ein, zerplatzte und ließ mehrere Bruchstücke nahe Renchen zu Boden gehen. Laut Stadt wurde das Ereignis damals von speziellen Meteorkameras erfasst, wodurch die Flugbahn exakt berechnet und das mögliche Aufschlagsgebiet bestimmt werden konnte.
Im Anschluss suchten Forschende das betroffene Gebiet systematisch ab. Einer der beteiligten Wissenschaftler ist der Astrophysiker Dieter Heinlein vom Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Er berichtet bei der Veranstaltung über die aufwendige Suche nach den Bruchstücken und über die Bedeutung der Funde. Am Ende konnten sechs Steinmeteorite mit einer Gesamtmasse von gut einem Kilogramm gesichert werden.
Der Meteoritenfall gilt als wissenschaftlicher Glücksfall, da weltweit nur wenige Dutzend vergleichbare Fälle dokumentiert sind. In Freiburg wird das Thema nun anschaulich im Planetarium Freiburg aufgearbeitet.


