(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: BreisgauLIVE-Recherche, Instagram "wim_klr"

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Mit einer ungewöhnlichen Aktion sorgt Wim Kölker bei der OB-Wahl in Freiburg für Aufmerksamkeit. Der bislang weitgehend unbekannte Kandidat hat es überraschend auf den Stimmzettel geschafft.

Am Mittwoch, 26. April 2026, wählen die Freiburgerinnen und Freiburger ein neues Stadtoberhaupt. Während die meisten der insgesamt neun Kandidierenden schon früh in den Wahlkampf gestartet sind, blieb der Student Kölker lange unter dem Radar. Erst kurz vor Ablauf der Bewerbungsfrist am Montag, 30. März 2026, wurde seine Kandidatur öffentlich sichtbar.

Ausgangspunkt war ein einzelner Instagram-Beitrag vom 22. Februar 2026. Darin rief Kölker unter dem Namen „wim_klr“ dazu auf, innerhalb eines Tages die notwendigen 250 Unterstützungsunterschriften zu sammeln. Laut eigenen Angaben sollte die Aktion ohne Partei, ohne finanzielle Mittel und als Gegenentwurf zu rechtsextremen Positionen organisiert werden. Treffpunkt war unter anderem die Mensa in der Rempartstraße in Freiburg.

Inhaltlich wirkt die Kandidatur weniger wie ein klassischer Wahlkampf, sondern eher wie ein satirisches Projekt. Im Mittelpunkt steht laut Darstellung in dem Beitrag die kritische Auseinandersetzung mit politischen Positionen – insbesondere im Kontext der AfD. Sein Slogan lautet, angelehnt an den Namen der Stadt „Freiburg WIM Breisgau“.

Der Instagram-Account selbst vermittelt zudem keinen typischen politischen Auftritt. Neben dem einzigen politischen Beitrag finden sich dort überwiegend private Inhalte wie Reisen und persönliche Eindrücke.

Trotz des ungewöhnlichen Ansatzes hat Kölker die formalen Voraussetzungen erfüllt und steht nun offiziell zur Wahl. Seine Kandidatur bringt damit eine besondere, unkonventionelle Note in den Freiburger OB-Wahlkampf.

Bild: BreisgauLIVE, Screenshot vom Profil „wim_klr“

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