(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: DRK-Kreisverband Emmendingen e.V.
Notrufe ohne Sprachbarrieren: Im Landkreis Emmendingen hilft jetzt künstliche Intelligenz Leben zu retten. Seit Mittwoch, 17. März 2026, ist in der Integrierten Leitstelle des Landkreises Emmendingen ein neues KI-Notrufsystem im Einsatz, wie das Deutsche Rote Kreuz mitteilt. Herzstück ist eine KI, die Gespräche in Echtzeit erkennt und übersetzt.
Bis zu 40 Sprachen kann das System aktuell verarbeiten. Gesprochene Inhalte werden laut Leitstelle innerhalb weniger Sekunden erkannt, übersetzt und zusätzlich auf einem Bildschirm angezeigt. So können Einsatzkräfte schneller reagieren – auch wenn Anrufende kein Deutsch sprechen.
Neben der Übersetzungsfunktion verbessert das System auch die Ortung von Notrufen. Dadurch lassen sich Einsätze präziser planen. Perspektivisch sollen sogar Videotelefonate oder automatisierte Fahrzeug-Notrufe integriert werden.
Für die Einführung wurde eigens ein neuer Serverraum eingerichtet. Die Kosten liegen bei rund 750.000 Euro, finanziert durch den Landkreis und die Krankenkassen.
Nach ersten Erfahrungen sorgt die Technik bereits für spürbare Verbesserungen im Einsatzalltag – auch wenn sie für Anrufende noch ungewohnt sein kann.
Bild: DRK-Kreisverband Emmendingen e.V.





