(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg
Deutlich mehr Flächen für Natur- und Klimaschutz: Das Land Baden-Württemberg hat 2025 rund 183 Hektar Grundstücke erworben – rund 47 Prozent mehr als im Vorjahr. Wie das Finanzministerium mitteilt, wurden knapp vier Millionen Euro investiert, finanziert überwiegend aus Landesmitteln und über die Stiftung Naturschutzfonds.
Ein Schwerpunkt lag auf Moorflächen: Rund 44 Hektar der neu gekauften Flächen sind Moore. Diese gelten als besonders wertvoll für den Klima- und Artenschutz, da sie große Mengen Kohlenstoff speichern und zahlreichen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum bieten.
Im Regierungsbezirk Freiburg erwarb das Land knapp 24 Hektar. Mehr als zehn Hektar davon liegen im Landkreis Konstanz, unter anderem in den Naturschutzgebieten Wollmatinger Ried – Untersee – Gnadensee sowie Mühlebohl-Wolfental. Auch im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald gingen nach Angaben des Ministeriums über vier Hektar in Landeseigentum über.
Landesweit befinden sich inzwischen mehr als 15.000 Hektar natur- und klimaschutzrelevante Flächen im Besitz des Landes. Der gezielte Grunderwerb ist Teil der Naturschutzstrategie Baden-Württembergs und soll Schutzgebiete langfristig sichern und weiterentwickeln.





