(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Polizeipräsidium Freiburg

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Nach dem Brand in einer Flüchtlingsunterkunft im Freiburger Stadtteil Betzenhausen gibt es neue Erkenntnisse. Die Polizei geht inzwischen von vorsätzlicher Brandstiftung aus und hat einen Tatverdächtigen festgenommen, wie das Polizeipräsidium Freiburg mitteilt.

Der Brand war am Donnerstagmittag (15. Januar 2026) in einem Wohncontainer in der Bissierstraße ausgebrochen. Zeugen meldeten kurz vor Mittag starke Rauchentwicklung und Flammen. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Verletzt wurde nach aktuellem Kenntnisstand niemand.

Bereits am Einsatztag war es zu einem größeren Feuerwehr- und Rettungseinsatz gekommen. Mehrere Bewohnerinnen und Bewohner hatten das Gebäude selbstständig verlassen, eine Person wurde von der Feuerwehr unter Atemschutz aus einem Zimmer gerettet und medizinisch versorgt. Ein Bewohner musste zur weiteren Behandlung in ein Freiburger Krankenhaus gebracht werden, so die Feuerwehr.

Im Zuge der Ermittlungen erhärtete sich laut Polizei der dringende Tatverdacht gegen einen 30 Jahre alten Bewohner der Unterkunft, das Feuer selbst gelegt zu haben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Freiburg erließ das Amtsgericht Freiburg einen Haftbefehl. Der Mann befindet sich nun in Untersuchungshaft.

Die gemeinsamen Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei dauern an. Angaben zur genauen Brandursache im Detail sowie zur Schadenshöhe liegen bislang nicht vor.

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