(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Stadt Freiburg

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Mit 1000 Vasen im öffentlichen Raum startet am Sonntag, 1. März, ein neues Kunstprojekt im Gebiet Gutleutmatten in Freiburg. Um 11 Uhr eröffnet die Stadt Freiburg im Breisgau die künstlerische Intervention „Moving Mass“ auf dem Platz in der Arne-Torgersen-Straße.

Die Künstlerinnen Milena Naef und Hannah Kindler haben über sechs Monate hinweg 1000 unterschiedliche Vasen aus europäischen Haushalten gesammelt. Die Gefäße werden zunächst als Gesamtinstallation präsentiert – doch das Werk ist auf Veränderung angelegt: Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, die Vasen neu zu arrangieren, mitzunehmen oder weiterzugeben.

Jede Vase wurde nach festgelegten Kriterien ausgewählt, nummeriert und dokumentiert. So entsteht ein Spannungsfeld zwischen Einzelobjekt und Masse. Historisch gelten Vasen als „Ur-Objekte“ menschlicher Kultur und wurden häufig mit Weiblichkeit assoziiert. In „Moving Mass“ besetzen sie temporär den öffentlichen Raum – und wechseln anschließend wieder in private Kontexte. Dabei verändern sie ihren Status zwischen Alltags- und Kunstobjekt.

Die Intervention ist das vierte Werk im Rahmen des Projekts „Kunst im öffentlichen Raum (KiöR) Gutleutmatten“, das bis Ende 2027 läuft. Der Eintritt ist frei, die Künstlerinnen sind täglich von 11 bis 16 Uhr vor Ort.

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