(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Staatsanwaltschaft Freiburg, Badische Zeitung, Polizeipräsidium Freiburg, SWR

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Nach dem gewaltsamen Tod eines 66-jährigen Mannes in Gundelfingen steht nun das Urteil im Mordprozess vor dem Landgericht Freiburg bevor. Der Mordfall hatte im Sommer 2025 in der Region für großes Aufsehen gesorgt.

Am Donnerstag, 5. März 2026, will die Schwurgerichtskammer des Landgerichts Freiburg nach eigenen Angaben das Urteil gegen den Angeklagten verkünden. Angeklagt ist ein 48-jähriger Mann aus dem Elztal, der mit dem Opfer befreundet gewesen sein soll.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll der Angeklagte den 66-jährigen Rentner im Juni 2025 in dessen Wohnung in Gundelfingen erschlagen und anschließend mit mehreren Messerstichen getötet haben. Laut Badischer Zeitung soll das Motiv Geldsogen gewesen sein. Der Angeklagte habe gehofft, mehrere Tausend Euro zu finden, tatsächlich sollen es nur rund 500 Euro gewesen sein.

Während des Prozesses legte der Mann schließlich ein Geständnis ab. Nach Berichten der Badischen Zeitung erklärte er, die Tat sei im Affekt passiert und er könne sich an vieles nicht mehr erinnern. Staatsanwaltschaft und Nebenklage plädierten dennoch auf eine lebenslange Freiheitsstrafe wegen Mordes in Tateinheit mit Raub mit Todesfolge.

Der Fall begann am Dienstag, 10. Juni 2025. Damals war der 66-Jährige laut Polizeipräsidium Freiburg tot in seiner Wohnung in Gundelfingen gefunden worden, nachdem eine Angehörige die Polizei verständigt hatte. Zunächst waren die Umstände unklar, später bestätigte eine Obduktion laut SWR, dass der Mann Opfer eines Gewaltverbrechens geworden war. Die Polizei richtete daraufhin eine Sonderkommission ein.

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